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Systemintegration

Forschung und Entwicklung tragen dazu bei, Bioenergieanlagen effizienter und flexibler betreiben zu können. Dadurch können die Anlagen zum einen wirtschaftlicher arbeiten, zum anderen können sie besser in das Energieversorgungssystem integriert werden. Das gilt sowohl für biochemische als auch für thermochemische Bioenergieanlagen. Für die biochemischen Prozesse werden Mikroorganismen eingesetzt, thermochemische Verfahren arbeiten mit Wärmeenergie.

Für den effizienten und flexiblen Betrieb entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etwa die Anlagenkomponenten weiter. Indem sie unter anderem die Produktion von Strom- und Wärme koppeln, erhöhen sie zudem die Gesamtwirkungsgrade der Anlagen – also den Ertrag an nutzbarer Energie, der aus der Biomasse gewonnen werden kann.

Repowering macht Bioenergie flexibel und effizient

Ein Lösungsansatz für höhere Flexibilität und Gesamteffizienz besteht im sogenannten Repowering bestehender Bioenergieanlagen. Der Begriff umfasst verschiedene Einzelmaßnahmen, die den Gesamtwirkungsgrad erhöhen. Daneben ist es auch möglich, tragfähige Geschäftsmodelle neu- oder weiterzuentwickeln oder sich mit Systemdienstleistungen auseinanderzusetzen. Des Weiteren sollen standardisierte, smarte und sichere Informations-, Kommunikations- und Steuerungsschnittstellen entwickelt werden, um die Bioenergie mit anderen fluktuierenden und speicherbaren Energiequellen zu verknüpfen.

Ein übergreifender Forschungsansatz besteht darin, kostengünstige und effiziente Lösungsansätze zu entwickeln, um Bioenergie nachhaltig und mit deutlich geminderten Emissionen bereitzustellen.

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