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Energiewende im Stromsektor

Auf 45 Prozent ist im Jahr 2020 der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung in Deutschland gestiegen. Dieser wird zu großen Teilen von Windenergie-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen ins Netz gespeist oder für den eigenen Verbrauch genutzt. Zusätzlich tragen Wasserkraft und Geothermie dazu bei, dass sich der deutsche Strommix vermehrt aus Anteilen erneuerbarer Quellen zusammensetzt.

Das Kuchendiagramm zeigt die Bruttostromerzeugung 2020 in Deutschland, verteilt nach Energieträgern in Prozent. Sie betrug 566 Terawattstunden (vorläufig). Stand: April 2021

Die Bruttostromerzeugung 2020 in Deutschland betrug 566 Terawattstunden (vorläufig). Die Grafik zeigt die Verteilung nach Energieträgern in Prozent; Stand: April 2021.

Doch auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss die Stromnachfrage gedeckt sein. Um die Versorgung zu sichern, kommen konventionelle Kraftwerke zum Einsatz. Diese müssen in der Lage sein, flexibel auf Schwankungen zu reagieren – hierfür müssen sie kosten- und ressourceneffizient im Teillast- und Mindestlastbetrieb fahren können.

Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können. Damit dieses langfristig klimaverträglich und nachhaltig geschieht, sind technologische Innovationen aus Wissenschaft und Entwicklung unerlässlich. Die Forschung für zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien ist hierbei ein wichtiger Pfeiler.

Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2050 die Energieversorgung in Deutschland schrittweise umzubauen. Dabei soll die Energieeffizienz erheblich gesteigert und mindestens 80 Prozent des verbliebenen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien spielen dabei eine Schlüsselrolle.

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