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Energiewende im Stromsektor

Auf 40 Prozent ist im Jahr 2019 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland gestiegen. Dieser wird zu großen Teilen von Windenergie-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen ins Netz gespeist oder für den eigenen Verbrauch genutzt. Zusätzlich tragen Wasserkraft und Geothermie dazu bei, dass sich der deutsche Strommix vermehrt aus Anteilen erneuerbarer Quellen zusammensetzt.

Doch auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss die Stromnachfrage gedeckt sein. Um die Versorgung zu sichern, kommen konventionelle Kraftwerke zum Einsatz. Diese müssen in der Lage sein, flexibel auf Schwankungen zu reagieren – hierfür müssen sie kosten- und ressourceneffizient im Teillast- und Mindestlastbetrieb fahren können.

Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können. Damit dieses langfristig klimaverträglich und nachhaltig geschieht, sind technologische Innovationen aus Wissenschaft und Entwicklung unerlässlich. Die Forschung für zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien ist hierbei ein wichtiger Pfeiler.

Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2050 die Energieversorgung in Deutschland schrittweise umzubauen. Dabei soll die Energieeffizienz erheblich gesteigert und mindestens 80 Prozent des verbliebenen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Die Bruttostromerzeugung 2019 in Deutschland betrug 604 Terrawattstunden. Die Grafik zeigt die Verteilung nach Energieträgern in Prozent - vorläufige Angaben, Stand: Februar 2020. Quellen: BDEW-Schnellstatistikerhebung, Destatis, EEX, VGB, ZSW

Die Bruttostromerzeugung 2019 in Deutschland betrug 604 Terrawattstunden. Die Grafik zeigt die Verteilung nach Energieträgern in Prozent - vorläufige Angaben, Stand: Februar 2020. Der Anteil der Geothermie beträgt 0,03 Prozent. Quellen: BDEW-Schnellstatistikerhebung, Destatis, EEX, VGB, ZSW

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