Gesamtsystem Stromerzeugung

Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2050 die Energieversorgung in Deutschland schrittweise umzubauen. Dabei soll die Energieeffizienz erheblich gesteigert und mindestens 80 Prozent des verbliebenen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Mittlerweile stammt fast ein Drittel des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien. Dieser wird zu großen Teilen von Windenergie-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen ins Netz gespeist oder für den eigenen Verbrauch genutzt. Zusätzlich tragen Wasserkraft und Geothermie dazu bei, dass sich der deutsche Strommix vermehrt aus Anteilen erneuerbarer Quellen zusammensetzt. Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind in vielen Energie-Technologien führend. Durch Export auf der einen sowie internationale Forschungskooperationen auf der anderen Seite fördern sie die Umstellung auf eine Stromversorgung durch erneuerbare Energien weltweit.

Doch auch wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss die Stromnachfrage gedeckt sein. Um die Versorgung zu sichern, kommen konventionelle Kraftwerke zum Einsatz. Diese müssen in der Lage sein, flexibel auf Schwankungen zu reagieren – hierfür müssen sie kosten- und ressourceneffizient im Teillast- und Mindestlastbetrieb fahren können.

Erneuerbare und konventionelle Energiequellen müssen optimal verzahnt sein, um das Energiesystem erfolgreich umgestalten zu können. Damit dieses langfristig klimaverträglich und nachhaltig geschieht, sind technologische Innovationen aus Wissenschaft und Forschung unerlässlich. Die Forschung für zukunftsfähige Stromerzeugungstechnologien hierbei einen wichtigen Pfeiler dar.

Bruttostromerzeugung in Deutschland 2017 in TWh; vorläufige Angaben, z.T. geschätzt; ** regenerativer Anteil; Stand: Februar 2018

Bruttostromerzeugung in Deutschland 2017 in TWh; vorläufige Angaben, z.T. geschätzt; ** regenerativer Anteil; Stand: Februar 2018

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