18.07.2018 Zahlen und Fakten zur Forschungsförderung

Bundesbericht Energieforschung 2018 erschienen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Bundesbericht Energieforschung 2018 vorgelegt. Dieser gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung, der Bundesländer und der Europäischen Union für die Energieforschung. Weiterhin stellt er die bisher erreichten Ergebnisse moderner Energietechnologien sowie aktuelle Trends und Entwicklungen in der Forschungsförderung vor.

Der Bundesbericht Energieforschung 2018 stellt die Aktivitäten der Forschungsförderung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms vor. Dazu gibt er einen detaillierten Überblick über die verwendeten Fördergelder und die Struktur der Projekte in den einzelnen Themenbereichen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Durch die Förderung der Energieforschung leistet die Bundesregierung einen zentralen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende. Neue Forschungsthemen adressieren Schlüsselbereiche der Energiewende, wie beispielsweise Zukunftslösungen für die Energiewende im Verkehr durch synthetische Kraftstoffe oder Forschungsprojekte zur Energieversorgung in urbanen Quartieren. Mit der Energieforschung sichern wir die starke Position deutscher, insbesondere mittelständischer Unternehmen und Forschungsinstitute im Energiebereich und stärken den Forschungsstandort Deutschland.“

Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung rund 1 Millarde Euro für die Forschung, Entwicklung und Demonstration moderner Energie- und Effizienztechnologien und -anwendungen für die Energiewende zur Verfügung gestellt. Im Vergleich dazu lag der Mittelansatz im Jahr 2006 noch bei rund 400 Millionen Euro. Der größte Anteil mit rund 80 Prozent der Mittel floss in Investitionen zur Forschung Erneuerbarer Energien und Energieeffizienztechnologien. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert von Innovationen für den erfolgreichen Umbau der Energieversorgung und die zentrale Rolle der Energieforschung als Wegbereiter.

Das erste Kapitel des Berichtes stellt die Ziele und Erfolge des derzeit laufenden 6. Energieforschungsprogramms vor und skizziert die geplanten Entwicklungen im neuen, 7. Energieforschungsprogramm. Dieses startete 2016 mit einem umfangreichen Konsultationsprozess. Das offene und transparente Beteiligungsverfahren ermöglichte es möglichst vielen Akteuren, sich mit Statements und Empfehlungen an der inhaltlichen Erstellung zu beteiligen. Ende Juli 2018 wird das BMWi die Ergebnisse im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen. Das 7. Energieforschungsprogramm soll im September 2018 im Bundeskabinett verabschiedet werden.

Die aktivsten Forschungsbereiche waren in 2017 die Photovoltaik, die Forschung bei Gebäuden und Quartieren, die Windenergie und die Effizienzforschung in Industrie, Handel und Gewerbe. Weitere Themen, die über das 6. Energieforschungsprogramm hinausgehen, sind beispielsweise die Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand“, das nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP), das Förderprogramm „SINTEG – Schaufenster intelligente Energie, Digitale Agenda für die Energiewende“ , die Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovation“ sowie das Förderprogramm „Vom Material zur Innovation“. Der Bundesbericht erscheint jährlich.

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