10. Oktober 2019

Förderaufruf Cofund 2 des SOLAR-ERA.NET

Mit einem Additional Joint Call fördert das SOLAR-ERA.NET Forschungsthemen der beiden Solartechnologien Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke.

Insgesamt 9 Millionen Euro an Fördergeldern aus 13 Ländern und Regionen stehen für den Cofund Call des SOLAR-ERA.NET zur Verfügung. Sie sollen die Energieziele der Europäischen Union im Solarbereich unterstützen. Gefördert werden transnationale Projekte. Diese tragen dazu bei, Erfahrungswerte, Wissen oder auch technisches Equipment europäischer Partner zu vernetzen. Welche Länder und Regionen sich auf welche Themen bewerben können, wird in den Guidelines des Calls festgelegt.

Als ein Förderthema wird die gebäudeintegrierte Photovoltaik explizit genannt. Das ERA.NET sieht diese als Grundlage für den zahlreichen Bau von Null-Energie-Gebäuden und ähnlichen Gebäudekonzepten. Hierfür soll der Photovoltaik-Sektor mit der Bauwirtschaft zusammenarbeiten.

Beitrag zu Zielen der Europäischen Union

Zu den weiteren Zielen gehören effizientere Photovoltaikkonzepte, sinkende Kosten, sowie die verbesserte Qualität, Lebensdauer und Nachhaltigkeit dieser Technologie. Fertigung und Installation von Zellen und Modulen sind ein weiterer Schwerpunkt des Calls. Förderprojekte zu solarthermischen Kraftwerken werden innerhalb dieses Calls nur für Antragsteller aus Nordrhein-Westfalen unterstützt. Neben sinkenden Kosten ist es hierbei das langfristige Ziel, die nächste Generation von Kraftwerkkonzepten anzustreben. Die solarthermischen Kraftwerke sind auch Inhalt eines zeitgleich veröffentlichten Cofund Calls des CSP-ERANET. Der separate Förderaufruf gilt deutschlandweit und geht detailliert auf diesen Themenbereich ein.

Der Strategic Energy Technology Plan (SET-Plan) bildet die Grundlage für die genannten Förder-Aktivitäten der ERA.NETs. Der SET-Plan nennt die Maßnahmen, die für die 2030-Ziele der Europäischen Union notwendig sind. Für die Photovoltaik und die solarthermischen Kraftwerke wurde bereits festgelegt, wie die Maßnahmen des SET-Plans umgesetzt werden sollen. Der aktuelle Call greift die Inhalte dieser sogenannten Implementierungspläne auf. Es beteiligen sich Österreich, Belgien-Flandern, Zypern, Frankreich, Deutschland und Nordrhein-Westfalen, Griechenland, Israel, Niederlande, Spanien, Schweden, Schweiz und Türkei.

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