15. Juni 2020

Grüner Strom als Basis für Wasserstoffstrategie

Auf Dauer ist nur mit erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff nachhaltig. So heißt es in der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung.

Um Wasserstoff langfristig wirtschaftlich und nachhaltig zu nutzen, sollen insbesondere Windenergie und Photovoltaik innerhalb der Europäischen Union daher konsequent ausgebaut werden, heißt es in dem Papier weiter. Die vorhandenen Potenziale für erneuerbare Energien zu nutzen, um grünen Wasserstoff herzustellen, könne langfristig eine große Chance darstellen. Unter anderem wird die Offshore-Windenergie genannt, der eine besondere Rolle zukomme: Offshore erzielen Windenergieanlagen hohe Volllaststunden, erzeugen also verlässlich hohe Strommengen. Der Strom wird für die Elektrolyse gebraucht, mit der Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird.

Das Bundeskabinett hat die Nationale Wasserstoffstrategie am 10. Juni verabschiedet. „Wasserstoff wird ein Schlüsselrohstoff für eine erfolgreiche Energiewende sein“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Er wird als Energieträger der Zukunft sowohl in Deutschland als auch weltweit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Dabei wird Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen, wie wir es vor 20 Jahren bereits mit der Förderung der Erneuerbaren Energien getan haben.“

Anwendungsnahe Energieforschung als zentrales Element

Mit ihrer Wasserstoffstrategie schafft die Bundesregierung einen Handlungsrahmen dafür, wie Wasserstoff künftig erzeugt, transportiert, genutzt und weiterverwendet werden soll. Die Strategie soll Investitionen ermöglichen und Innovationen auslösen. Forschung und Entwicklung bilden ein zentrales Element der Maßnahmen. Dabei werden die Forschungsergebnisse von heute als Innovationen von morgen gesehen. Das bewährte Format der Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft werde weiterverfolgt, neben dem neuen Format der Reallabore der Energiewende. Die anwendungsnahe Energieforschung solle gestärkt werden.

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