18. Juni 2019

Roadmap zu Systemdienstleistungen durch Erneuerbare in Arbeit

Zu welchem Zeitpunkt welche technischen Lösungen nötig sein werden, um das Stromnetz bei einem steigenden Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen stabil zu halten – das halten Expertinnen und Experten der Forschungsnetzwerke „Erneuerbare Energien“ und „Stromnetze“ nun in einer Forschungs-Roadmap fest. Die Netzwerke erarbeiten damit einen Zeitplan über den zu erwartenden Bedarf an Forschung und Entwicklung im Bereich Systemdienstleistungen. Aufgekommen war das Thema innerhalb eines Workshops zum Thema Systemdienstleistungen beider Forschungsnetzwerke.

Aufgrund der Vielzahl der dort aufgeworfenen Fragen und benötigten Forschungsziele schloss sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dem Wunsch nach einer Forschungs-Roadmap für diesen Bereich an. Diese muss verschiedene Aspekte berücksichtigen: Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze geht einher mit dem Ausbau von Speichermöglichkeiten, mit einer zunehmenden Verknüpfung zu weiteren Sektoren wie dem Wärme- und dem Verkehrssektor sowie mit weiteren Ansätzen wie smart grids oder dem zunehmenden lokalen Verbrauch des erzeugten Stroms. Forschung und Entwicklung sollen mit Hilfe der erarbeiteten Roadmap konkreter auf die zu erwartenden Ausbaustufen angepasst sowie die benötigten Lösungen pünktlich zur Verfügung gestellt werden können.

Erste Fassung im Herbst 2019

Aktuell erarbeitet eine Expertengruppe aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops einen ersten Aufschlag für eine entsprechende Forschungs-Roadmap. Ab Herbst soll dieser Entwurf den anderen Mitgliedern beider Netzwerke im Intranet zur Verfügung gestellt und dort diskutiert werden können. Bis Jahresende soll unter der  Leitung der federführenden Gruppe eine Version entstehen, die dem BMWi übergeben werden kann. Anfang 2020 planen die Netzwerke, das Dokument mit Vertretern des BMWi in einem offenen Meinungsaustausch zu diskutieren.

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