28. Juni 2020

SETWind hilft bei transnationalen Förderanträgen zur Offshore-Windenergie

Expertenteam berät und unterstützt finanziell bereits in der Ideenphase. Dadurch wird grenzüberschreitendes Forschen von Beginn an erleichtert.

Anträge bei grenzüberschreitenden Forschungs-Aktivitäten können zeitraubend sein. Mit den richtigen Partnern an der Seite lassen sich Formalitäten wesentlich effizienter umsetzen. Aus diesem Grund berät das europäische SETWind-Projektteam Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industrieunternehmen bereits beim Erstellen der Förderskizze. Diese hat lediglich zwei Bedingungen zu erfüllen: Zum einen muss es sich um ein gemeinsames Vorhaben mit einem Partner aus einem anderen europäischen Land handeln. Zum anderen muss das angedachte Projekt zumindest eines der Ziele des SET Implementation Plans für die Offshore-Windenergie der europäischen Union verfolgen. Projekte aus neun verschiedenen Themenbereichen können umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Projekte, die die Systemintegration oder schwimmende Offshore-Windenergieanlagen in den Forschungsfokus stellen.

Bis zu 9.000 Euro finanzieller Zuschuss als Aufwandsentschädigung

Für Interessierte gilt folgendes Verfahren: Zunächst wird die Projektidee den SETWind-Koordinatorinnen und Koordinatoren vorgestellt. In einem zweiten Schritt geht es dann konkret um das Erstellen der Förderskizze. Hierbei steht das international besetzte SETWind-Expertenteam den Projektpartnern beratend zur Seite. Es hilft bei der Kommunikation mit den Förderstellen und unterstützt die potenziellen Antragsteller auch finanziell mit einem Zuschuss von bis zu 9.000 Euro pro Partnerland.

Nationale Fördereinrichtungen entscheiden

Die fertigen Projektvorschläge werden im Anschluss bei den Fördereinrichtungen der jeweils zuständigen Länder eingereicht. In Deutschland erfolgt dies im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beziehungsweise dem Projektträger Jülich (PtJ), der die Anträge im Auftrag des Ministeriums bearbeitet. Dort durchlaufen die Skizzen das übliche Auswahlverfahren.

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