28. April 2021

Newsletter-Sonderausgabe zur Energieforschung

2020 hat das BMWi über 4.600 Forschungsprojekte gefördert. Der Newsletter „Energiewende direkt“ gibt einen Einblick in ein facettenreiches Forschungsfeld.

Leistungsstarke Windenergieanlagen auf See, Photovoltaikfelder auf Freiflächen oder regenerative Wärmeversorgung von ganzen Stadtquartieren: Die Energieforschung in Deutschland ist ausgesprochen vielfältig. Einen interessanten Einblick gibt die Sonderedition des Newsletters „Energiewende direkt“ , die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aktuell veröffentlicht hat.

Die grüne Strom- und Wärmewende ist in vollem Gang. Damit die politisch gesteckten Ziele beim Umbau des Energiesystems erreicht werden, ist viel zu tun. Was verbindet beispielsweise Covid-19-Impfdosen mit Energieforschung? Mehr als man vielleicht zunächst denkt. Im Forschungsvorhaben coCO2vac  werden mit BMWi-Fördergeldern innovative Kühlakkus entwickelt. Diese können beim Transport der Impfdosen das energieintensive Trockeneis ersetzen.

Das Kühlakku-Projekt ist einer von acht Beiträgen, die in der Sonderedition stellvertretend für die große Bandbreite der angewandten Energieforschung stehen. CoCO2vac zeigt darüber hinaus, wie gesellschaftspolitische Ereignisse unmittelbare Auswirkungen auf die Energieforschung haben – analog etwa zur Ölkrise in den 1970ern oder Fukushima vor genau zehn Jahren, wie im Beitrag „Warum wir Energieforschung brauchen“ dargestellt wird.

Forschung findet in Laboren, aber auch im Lebensalltag der Menschen statt

Forschung findet indes nicht nur in Laboren und Werkshallen statt. Sie muss ebenfalls Feldtests bestehen, bevor sie im Lebensalltag der Menschen ankommt. Im Projekt flexQgrid  forscht beispielsweise ein Wissenschaftsteam in der baden-württembergischen Gemeinde Freiamt an einer flexiblen und intelligenten Netzinfrastruktur.

Mit den Reallaboren der Energiewende  hat das BMWi zudem ein Förderinstrument entwickelt, das groß angelegte Forschungskooperationen ermöglicht, häufig sogar in geographisch getrennten Gebieten. So können neue Technologien und Geschäftsmodelle im Großmaßstab erprobt werden. In der Sonderedition werden gleich zwei davon vorgestellt: das Reallabor IW³  in Hamburg und Westküste 100  in Niedersachsen.

Mehr zum Thema:
Der Newsletter „Energiewende direkt“ erscheint zehn Mal im Jahr. Eine Anmeldung zu einem kostenlosen Abonnement ist hier möglich: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Service/Abo-Service/Newsletter-Energiewende-direkt/newsletter-energiewende-direkt.html
 

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