Abschlussbericht

Advanced mc Module: Ertragsstarkes multikristallines Qualitätssolarmodul für niedrigste Stromgestehungskosten

Autor:
Jan Nekarda (Fh-ISE), Jens Schneider (Fh-CSP), Markus König (Heraeus), Thomas Grosse (Meyer Burger), Herbert Frintrup (Frintrup), Martin Graf (Innolas-Solutions), Peter Fuß-Kailuweit (Wavelabs), Tobias Urban (Uni Freiberg), Norbert Willenbacher (KIT)
Verlag:
Fraunhofer ISE
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
0325775
Bibliographische Angaben:

Jan Nekarda, Jens Schneider, Markus König, Thomas Grosse, Herbert Frintrup , Martin Graf, Peter Fuß-Kailuweit, Tobias Urban, Norbert Willenbacher: Advanced mc Module: Ertragsstarkes multikristallines Qualitätssolarmodul für niedrigste Stromgestehungskosten. Abschlussbericht, 139 Seiten, 10,53 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Globale Produktionsüberkapazitäten haben in den letzten Jahren zu drastischem Preisverfall bei Solarmodulen geführt. Damit Strom aus PV wettbewerbsfähig zu konventionellen Energien wird und um mittel- und langfristig auf dem PV-Weltmarkt konkurrenzfähig zu sein, müssen die Modulfertigungskosten pro Wattpeak (Wp) Leistung weiter signifikant gesenkt werden. Hierbei dürfen die Herstellungskosten nicht zu Lasten der Qualität reduziert werden. Vielmehr gilt es in dem aktuell schwierigen Marktumfeld der Photovoltaik die Weltmarktposition zu verbessern, indem qualitativ hochwertige und innovative Technologien konsequent weiterentwickelt und gleichzeitig alle Kostensenkungspotenziale ausgeschöpft werden.

Neben der Kostenreduktion sind eine hohe Modulleistung, ein hoher Stromertrag und eine optimierte Langzeitstabilität von entscheidender Bedeutung, um die Stromgestehungskosten zu verringern. Mit diesem zweiten starken Fokus auf Qualität und Leistung differenziert sich das Projekt klar von asiatischen Billigprodukten. Durch diese Qualitäts- und Leistungsdifferenzierung wird dem Deutschen Produktionsstandort eine klare Perspektive aufgezeigt. In Deutschland liegen die LCOE für Großanlagen bei aktuell ca.10 Cent/kWh, dieser Wert soll im Rahmen dieses Projekts um 40 Prozent auf 6 Cent/Kilowattstunde gesenkt werden. In sonnenreichen Regionen werden damit LCOE von unter 3 Cent/Kilowattstunde realisierbar werden. Damit wird PV mittelfristig die günstigste Stromerzeugungsart. Er-reicht werden diese ambitionierten Ziele durch eine Steigerung der multikristallinen Modulleistung von 265 Watt auf 310 Watt, bei einer gleichzeitigen Kostenreduktion auf Modullevel von 55 Cent/Wattpeak auf deutlich unter 40 Cent/Wattpeak. Ein Hauptfokus im Projekt liegt auf der Reduzierung der Zell- und Modulherstellungskosten von qualitativ hochwertigen und langzeitstabilen multikristallinen Modulen. Multikristallines Cast-Silizium birgt gegenüber monokristallinem Cz-Silizium inhärente Kostenvorteile. Aus fundamentalen technologischen Gründen ist zu erwarten, dass sich zukünftig die Kostenschere zwischen mono- und multikristallinem Silizium weiter vergrößern wird. Hanwha Q CELLS wird als globaler PV-Hersteller das Gesamtprojekt koordinieren und eng mit führenden Partner aus Industrie und Forschung zusammenarbeiten. Erforderlichen Innovationen werden bis zur Marktreife entwickelt und im Projektanschluss zeitnah in die Massenfertigung überführt.

Letzte Aktualisierung: 25.06.2019

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