Abschlussbericht

FlexFuture - Integration von Biogasanlagen in Netze mit hohem Anteil fluktuierender Stromerzeuger

Autor:
Katharina Bär, Thomas Braun, Franz Burghart, Ernst Haile, Matthias Sonnleitner, Abdessamad Saidi, Wilfried Zörner
Verlag:
Technische Hochschule Ingolstadt
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
03KB102
Bibliographische Angaben:

Katharina Bär, Thomas Braun, Franz Burghart, Ernst Haile, Matthias Sonnleitner, Abdessamad Saidi, Wilfried Zörner: FlexFuture - Integration von Biogasanlagen in Netze mit hohem Anteil fluktuierender Stromerzeuger. Forschungsbericht, 160 Seiten, 9,42 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Forschungsbericht FlexFuture

Der steigende Anteil erneuerbarer, fluktuierender Erzeuger im deutschen Stromnetz bringt die Verteil- und Übertragungsnetze bereits heute an die Grenzen der physikalischen Leistungsfähigkeit. Vor allem die Anforderungen an Verteilnetze bezüglich Betrieb und Schutzmechanismen werden zunehmend komplexer, einhergehend mit der Gefahr sinkender Versorgungsqualität.

Ein Ansatz, diesen Herausforderungen zu begegnen, besteht im Netzausbau und der Errichtung von Stromspeichern. Diese erfordern jedoch hohe Investitionen und entsprechende Baumaßnahmen, die erst nach langer Planungs- und Umsetzungsdauer realisierbar sind. In der dena-Verteilnetzstudie werden die aus dem Netzausbaubedarf resultierenden erforderlichen Investitionen bis 2030 mit 27,5 bis 42,5 Milliarden Euro angegeben. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit zur Lastglättung und zur Reduzierung von Spitzenlasten auf lokaler und Verteilnetzebene beispielsweise durch die flexible Betriebsweise von Biogasanlagen als Reaktion auf die Einspeiseleistungen fluktuierender Energieträger wie Windenergie- oder PV-Anlagen. Aufgrund der Speicherbarkeit ihres Energieträgers weisen Bioenergieanlagen, insbesondere Biogasanlagen (BGA), ein hohes Potential auf, durch flexible Stromerzeugung als ausgleichendes Element der fluktuierenden Erzeuger zu agieren. Durch die dezentrale Installation von BGA können Schwankungen aus der fluktuierenden Energieproduktion durch Sonnen- und Windenergie ausgeglichen und so die Energieproduktion aus Grundlastkraftwerken reduziert werden.

Letzte Aktualisierung: 25.06.2019

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