HOTVEGAS II - Untersuchungen zur Entwicklung zukünftiger Hochtemperaturvergasungs- und gasaufbereitungsprozesse für dynamische Stromerzeugungs- und speichertechnologien

Abschlussbericht

Autor:
Benito-Abascal, M.; Bläsing, M.; Forster, E.; Horstenkamp, A.; Kobertz, D.; Seebold, S.; van Holt, D.; Wu, G.; Yazhemskikh, E.; Müller, M.
Verlag:
Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Energie- und Klimaforschung
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
0327773F
Bibliographische Angaben:

Benito-Abascal, M.; Bläsing, M.; Forster, E.; Horstenkamp, A.; Kobertz, D.; Seebold, S.; van Holt, D.; Wu, G.; Yazhemskikh, E.; Müller, M.: HOTVEGAS II - Untersuchungen zur Entwicklung zukünftiger Hochtemperaturvergasungs- und gasaufbereitungsprozesse für dynamische Stromerzeugungs- und speichertechnologien. Abschlussbericht, 155 Seiten, 10,1 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

An zukünftige Kohlekraftwerke sind hohe Anforderungen hinsichtlich Ressourcenschonung, Umweltfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität zu stellen. Langfristig wird es nicht gelingen, den Ausstoß der CO2-Emissionen alleine durch effizientere Kraftwerkstechnologien zu begrenzen. Fossile Energieträger können nur dann in einem Energiemix mit erneuerbaren Energieträgern die Stromversorgung sicherstellen, wenn es gelingt, CO2 aus dem Kraftwerksprozess abzuscheiden und das CO2 sicher zu lagern.

Das langfristige Entwicklungsziel für einen flexiblen, CO2-freien, höchsteffizienten IGCC (IGCC 4. Generation) ist ein Hochdruck-Hochtemperatur-Vergaser mit integrierter Heißgasreinigung bei höchsten Temperaturen und H2-Abtrennung mittels katalytischer Membranen. Hieran kann sich alternativ eine H2-Gasturbine mit heißer Brenngaszuführung, eine chemische Synthese oder eine Speicherung bzw. Netzeinspeisung anschließen. Zur Erreichung dieses Ziels wurden in HotVeGas I bereits mögliche integrierte Gesamtprozesse definiert. Ein Schlüssel für die weitere Entwicklung sind grundlegende Kenntnisse zum Verhalten von Kohle mit ihren Mineral- und Spurenkomponenten sowie Werkstoffen (beispielsweise katalytische Membran) bei höchsten Temperaturen und Drücken unter streng reduzierenden Bedingungen.

Das Vorhaben war Teil des Verbundforschungsvorhabens „HotVeGas II“. Übergeordnetes Ziel des Verbundforschungsvorhabens war es, die notwendigen Grundlagen für die Entwicklung zukünftiger, hocheffizienter und flexibler Hochtemperaturvergasungsprozesse mit integrierter Heißgasreinigung und optionaler CO2-Abscheidung für IGCC-Kraftwerke und Prozesse zur Herstellung synthetischer Brennstoffe zur Verfügung zu stellen. Die Ziele dieses Teilvorhabens lagen vor allem im Bereich der Grundlagengewinnung zum Asche-/Schlacke- und Spurstoffverhalten in Vergasern, der Ermittlung spezifischer thermochemischer und thermophysikalischer Daten und der Qualifizierung von katalytischen Membranen für die Kombination Wasser-Gas-Shift mit H2-Abtrennung.

Letzte Aktualisierung: 01.02.2016

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