Abschlussbericht

Kryogene Luftenergiespeicherung

Autor:
Stefan Hübner, Markus Weikl
Verlag:
Linde AG
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
03ET7068A
Bibliographische Angaben:

Stefan Hübner, Markus Weikl: Kryogene Luftenergiespeicherung. Abschlussbericht, 21 Seiten, 1,54 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Die Energiespeicherung mit Flüssigluft (engl. Liquid Air Energy Storage, LAES) stellt ein vielversprechendes Stromspeicherkonzept dar, das flexibel und skalierbar einsetzbar ist, überall angewendet werden kann, relativ kurze Bauzeiten hat und im Bereich ab ca. 50 und bis über 500 MW und über 4-24 Stunden Speicherzeit gegenüber alternativen Technologien ökonomisch interessant erscheint.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, in einer Anlage Stromspeicherung und -erzeugung aus fossilen Brennstoffen vorteilhaft zu kombinieren und damit eine flexible Erzeugungsanlage mit integrierter Speicherfunktion zu schaffen. Dies gilt auch für den Einsatz eines Flüssigluftenergiespeichers in einem Kohlekraftwerk, der zu beiden Seiten des Lastbereichs zu einer Erweiterung beitragen kann und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf den Gesamtwirkungsgrad und die CO2-Emmissionen ausübt.

Erste Anlagenkonzepte basierend auf verfügbaren Komponenten sind vorhanden. Es besteht jedoch erhebliches Verbesserungspotenzial vor allem in den Bereichen Kältespeicher, Prozessintegration und Turbinentechnologie. In allen Teilbereichen erscheint eine vollständige Ausschöpfung dieses Potenzials nur auf der Basis grundlegend neuer Erkenntnisse denkbar. Optimierte LAES-Systeme befinden sich noch in einer weit vorwettbewerblichen Phase; die Arbeit an entsprechenden Systemen hat Forschungscharakter und beinhaltet eine Reihe grundlegender wissenschaftlicher Fragestellungen. Ziel des Forschungsprojektes Kryolens war es die technischen Potenziale der Technologie grundlegend zu erforschen, um erfolgversprechende Prozessvarianten in eine technische Entwicklung zu überführen. Dazu sollten Potenziale einzeln untersucht werden, und einhergehend mit einer ökonomischen Betrachtung typische vorteilhafte Prozessvarianten erstellt werden, die als künftigen Schritt eine konkrete Entwicklungsarbeit und Demonstration zulassen.

Letzte Aktualisierung: 19.08.2019

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