ManBio – Entwicklung von technischen Maßnahmen zur Verbesserung des Gasmanagements von Biogasanlagen

Schlussbericht

Autor:
Mathias Stur, Christian Krebs, Eric Mauky, Katja Oehmichen, Tino Barchmann, Ernst Murnleitner
Verlag:
DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
03KB094A, 03KB094B
Bibliographische Angaben:

Mathias Stur, Christian Krebs, Eric Mauky, Katja Oehmichen, Tino Barchmann, Ernst Murnleitner: ManBio – Entwicklung von technischen Maßnahmen zur Verbesserung des Gasmanagements von Biogasanlagen. Gemeinsamer Schlussbericht gemäß Anlage 2 (zu Nr. 8.2 NKBF 98) für den Zeitraum von 01.09.2014 bis 28.02.2017, 111 Seiten, 6,82 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Schlagworte:

Nach der DBFZ-Betreiberbefragung 2015/16 werden bei Biogasanlagen in Deutschland zum Großteil zweischalige Membrangasspeicher mit einem Anteil von rund 62 Prozent eingesetzt (DBFZ-Betreiberbefragung, 2016). Dabei handelt es sich um Gasspeicher in integrierter Ausführung, das heißt eine direkte Einbindung auf den Fermenter bzw. Reaktor. Aus diesem Grund wird im Rahmen der folgenden Ausarbeitungen die weitverbreitete Gasspeicherausführung des integrierten, pneumatisch vorgespannten zweischaligen Membrangasspeichers betrachtet.

Es kann festgestellt werden, dass eine Verbesserung des Gasmanagements die wesentliche Voraussetzung für die Vermeidung von unerwünschten Biogasverlusten aus ÜUDS von Gasspeichern ist. Die Analyse der technischen Gegebenheiten, eine individuelle Bestandsaufnahme des Anlagenbetriebs und die Ableitung geeignter Maßnahmen, beispielsweise in Form eines angepassten Betriebsregimes (Gasspeicherfüllstand vor Sonnenaufgang nicht im technisch vollen Zustand betreiben), können bereits ohne Zuhilfenahme von Zusatzkomponenten Verbesserungen des Gasmanagements ermöglichen. In Abhängigkeit der vorhandenen Anlagenausstattung kan in einer folgenden Stufe durch Erweiterung der technischen Ausstattung der Anlage (beispielsweise durch Einbindung von Messtechnik oder Gasspeicherkomponenten wie frequenzgesteuertes Stützluftgebläse) eine optimale Verfügbarkeit der vorhandenen Speicherkapazität bei einem möglichst geringen Maß an Biogas-Emissionen erreicht werden. In einem weiteren Schritt kann der Füllstand der Gasspeicher auf Basis eines Modelles unter Einbindung der Biogasproduktion, Temperatur und Druck im Gasspeicher, Wetterbedingungen und Gasverwertung präzise prognostiziert und somit vorausschauend geregelt werden.

Letzte Aktualisierung: 24.10.2017

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