Abschlussbericht

Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern

Autor:
Lars Ischtschuk, Michael Brink, Thomas Großpietsch, Jan Eric Semar, Tim Hogeback, Christina Bärtl, Jens Schaube
Verlag:
SAERTEX GmbH & Co. KG
Publikationstyp:
Forschungsbericht
Förderkennzeichen:
0325937A-F
Bibliographische Angaben:

Lars Ischtschuk, Michael Brink, Thomas Großpietsch, Jan Eric Semar, Tim Hogeback, Christina Bärtl, Jens Schaube, SAERTEX GmbH & Ko. KG, Universität Bremen, Institut für integrierte Produktentwicklung, Institut für Verbundstoffe: Multifunktionale Hybridlösung zum Schutz von Rotorblättern: gemeinsamer technischer Abschlussbericht zum Verbundprojekt HyRos 0325967(A-F), Saerbeck 2019, PDF, 136 S., 7,85 MB.

Bezugspreis: Kostenloser Download

Das Verbundprojekt HyRoS hat sich mit der Frage beschäftigt, den Verschleiß von Rotorblättern von Windenergieanlagen zu reduzieren und damit die Wartungshäufigkeit und die Betriebskosten zu senken.

Dafür haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Erosionsverhalten verbessert sowie den Eisansatz minimiert beziehungsweise verhindert. Sie haben eine multifunktionale Hybridlösung entwickelt, um die Rotorblättern besser zu schützen. Hierfür war es erforderlich, eine entsprechende Materialentwicklung, Fertigungstechnologie und Regelungstechnik zu konzipieren. Die Rotorblätter von Windenergieanlagen sind nicht nur besonderen strukturellen Belastungen ausgesetzt, sondern auch mitunter extremen Umwelteinflüssen. Je nach Standort der Anlage unterliegt insbesondere die Nasenkante der Rotorblätter schädlicher Erosion durch Sand-, Regen-, Hagel- und Käferschlag. Hinzu kommen weitere Einflüsse wie Eisansatz und UV-Strahlung. Im Allgemeinen sind es gleich mehrere dieser Einflüsse zusammen (Superposition). Als weiteres Extrem kommt der Eisansatz bei tieferen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit hinzu, der zu erheblichen Leistungsverlusten bis hin zu Unwuchten in der Anlage führen kann.

Beide Faktoren haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer der Rotorblätter und die gesamte Windenergieanlage. Erschwerend ist, dass sich Anlagen, die diesen Extremen ausgesetzt sind, meist an schwer zugänglichen Standorten wie beispielsweise Offshore oder im Gebirge befinden und somit Wartung und Reparatur extrem aufwändig und teuer sind. Bisherige Schutzsysteme mittels Erosionsschutzfolie sind oft sehr aufwändig und bieten bezogen auf die Lebensdauer und Wartungsintensität keinen ausreichenden Schutz für extremere Klimazonen.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2020

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