CIGS-Solarzellen

Eine CIGS-Solarzelle besteht aus der Materialkombination Kupfer-Inidium-Gallium-Selenid (CIGS) und gehört zu den Dünnschichtsolarzellen. Die CIGS-Zelle verfügt über spezielle Halbleitereigenschaften und kann Photonen effizienter absorbieren als eine herkömmliche Siliziumsolarzelle. Die Dicke der CIGS-Schicht beträgt daher nur 1 bis 2 μm. Dadurch sind die Materialkosten im Vergleich zu Dickschichtsolarzellen niedriger. Auf dem Markt befindliche CIGS-Solarzellen erreichen Wirkungsgrade von maximal 15 Prozent. Laborzellen erreichen Wirkungsgrade von bis zu 21 Prozent. Damit besitzen die CIGS-Solarzellen den höchsten Wirkungsgrad unter den Dünnschichtsolarzellen. Durch ihr dunkles, gleichmäßiges Erscheinungsbild werden die CIGS-Module oft als Gebäudeintegrierte PV-Anlagen eingesetzt. Herstellerangaben zufolge haben CIGS-Photovoltaikmodule eine energetische Amortisationszeit von einem Jahr.

Detailansicht des ZSW-Institutsgebäudes mit CIGS-Modulen

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